EPA

Was ist EPA?

 EPA oder Eicosapentaensäure ist eine Omega-3-Fettsäure, die im Fett von Kaltwasserfischen vorkommt. Sie gehört neben DHA (Docosahexaensäure) zu den beiden für die menschliche Gesundheit wichtigsten Omega-3-Fettsäuren. Diese können vom Körper nicht selbst hergestellt und müssen vollständig über die Nahrung aufgenommen werden.

 Warum ist es wichtig, die Ernährung mit EPA zu ergänzen?

 Mehreren Weltorganisationen zufolge beträgt die empfohlene Tagesmindestzufuhr von Omega-3 (EPA und/oder DHA) 1.000 mg/Tag.

Es wurde festgestellt, dass es der modernen Ernährung (einschließlich der Mittelmeerkost) in vielen Fällen an Omega-3 mangelt (trotz des Verzehrs von Fisch).

Hinweis: einer Mitteilung des wissenschaftlichen Gremiums der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) vom 26. Juni 2012 zufolge ist die Einnahme von bis zu 1,8 g EPA/Tag für die erwachsene Bevölkerung völlig unbedenklich.

 Was kann mir EPA bieten?

Im Erwachsenenalter besteht die Neigung zum übermäßigen Verzehr der Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure (AA) (kommt in Fleisch, Butter, Käse usw. vor). Wenngleich AA sehr wichtig und notwendig ist (z.B. für das Gehirn), bewirkt eine zu hohe Zufuhr von AA-reichen Lebensmitteln tierischen Ursprungs doch, dass sich diese Fettsäure mehr als wünschenswert in der Zellmembran oder ‘Fettschicht’, die die Zellen unseres Körpers umgibt, ansammelt. Man weiß, dass sich ein Zuviel an AA in einer größeren Neigung darin niederschlägt, dass jeder mit einer Entzündung einhergehende Prozess länger dauert.

Es wurde nachgewiesen, dass EPA mit AA um die gleichen Enzyme konkurrieren kann und damit die schädlichen Wirkungen mildert, die zu viel Arachidonsäure haben kann.

EPA ist auch ein interessanter Nährstoff im Hinblick auf die Unterstützung des kardiovaskulären Systems im Erwachsenenalter.